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Gesangsunterricht in der Gruppe

Eine kleine Geschichte

Lisa, Tom, Anne und Arndt freuen sich auf ihr wöchentliches Treffen im Gesangsunterricht. Bevor sie in die Kleingruppen eingeteilt wurden, hatten sie in einem Intensiv-Workshop einiges über verschiedene Stimmtechniken, Stimmklänge, die Atmung und weitere Aspekte die im Umgang mit der Stimme interessant sind, erfahren.
Bevor der Unterricht beginnt, tauschen sich die vier untereinander aus. In dem vorangegangenem Workshop haben sie nicht nur die verschiedene Aspekte, sondern auch verbindliche Begriffe dazu gelernt, sodass sie sich nun in einer gemeinsamen Sprache verständigen können. Jetzt besprechen sie gerade das neue Lied von Lady Gaga und versuchen zu analysieren welche Techniken sie wann anwendet.

Die vier Teilnehmer singen alle schon länger und teilweise auch professionell. Lisa ist Musical-Darstellerin, Arndt singt in einer ambitionierten Jazz-Pop-Band, Anne singt einfach gerne und hat eine gute gesangstechnische Grundlage durch früheren Unterricht, Tom ist Autodidakt und ist mit seiner Metall-Band erfolgreich, in der er hauptsächlich growlt und die Stimme an zerrt. Kürzlich hatte er Stimmbandprobleme und möchte daher nun wissen was er tut, wenn er auf der Bühne singt.

Der Unterricht beginnt.
Heute steht eine der Techniken im Fokus die für laute und metallische Klänge benötigt wird.
Zwar haben die Jungs und Mädels in dem Workshop schon jede Menge gelernt und verstanden, aber das war nur ein Kratzen an der Oberfläche.
In den Gruppensitzungen wird nun Woche für Woche jeweils eines der Elemente vertieft und geübt.
Nach einem kurzen Stimm Warm-up wird mithilfe von Info-Charts nochmal detailliert erklärt was die entscheidenden Merkmale für eine korrekte und gesunde Anwendung dieser Technik sind.

Nach dem Theorie-Teil wird die Technik auf einzelnen Tönen oder einer kleinen Tonfolge geübt.
Die Dozentin macht vor, die Studenten nach. Die Dozentin sieht und hört genau hin, ob etwas grob falsch läuft. Sie korrigiert, indem sie konkrete Hinweise gibt und die Studenten ggf. etwas extra falsch machen lässt, um ihnen zu zeigen, wie es nicht sein soll.

Als Nächstes werden Einzel Sessions in der Gruppe gehalten. Lisa, die Musical-Darstellerin beginnt.
Sie hat sich ein Lied passend zum Kernthema ausgesucht.
In der Höhe hat sie Schwierigkeiten die Lautstärke zu halten, bzw. diese überhaupt zu erreichen, ohne dass die Stimme umkippt.
Sie singt das Lied und bricht an der besagten Stelle ab. Sie merkt, dass es nicht gutgehen wird.

Lisa ärgert sich, bekommt aber Applaus für den bis dahin gesungenen Song.
Sie sei ja zum Lernen da, bemerkt die Dozentin. Die Atmosphäre ist wohlwollend. Lisa hat die falsche Technik für den gewünschten Sound benutzt. In tieferer Lage ist es nun leichter das richtige setting zu etablieren.

Nachdem Dozentin und Studentin sich einig sind, dass es jetzt funktioniert, arbeiten sie sich Ton für Ton nach oben.
Erst singt Lisa, dann sollen die anderen Teilnehmer wiederholen. Der Song hat Energie und Lisa und Teilnehmer schaukeln sich gegenseitig hoch, es macht sichtlich Spaß.
Als Lisa schon ziemlich nah an ihrem Zielton angekommen ist, läuft es zwar besser als beim ersten Mal, aber dennoch nicht optimal. Es tut ihr nicht weh im Hals, aber sie hat 1. das Gefühl, dass es leichter sein könnte und 2. dass es besser klingen müsste. Sie sagt und fragt es in die Runde. Die Gruppe sieht sie mit großen Augen an. Lisa klingt wirklich gut, sie hat eine kraftvolle, flexible Stimme.
Die Gruppe spiegelt ihr also, dass sie toll klingt. Dennoch nimmt die Dozentin Lisa ernst, macht ein paar Entspannungsübungen und geht dann nochmal einen Halbton runter, da hatte es sich zuvor gut angefühlt. Es funktioniert auch sofort. Nach einigen erfolgreichen Wiederholungen, konzentrieren sie sich nun nur noch auf den einzelnen hohen Ton in der Original-Tonart. Er fühlt sich für Lisa nun schon besser an als vorher, aber den Klang findet sie schrecklich. Dazu sind sich auch alle einig und lachen gemeinsam. Aber immerhin komme Lisa nun ohne unangenehmes Gefühl in die Höhe, bemerkt die Dozentin und Lisa ergänzt, dass sich auch der Teil davor besser anfühle. Die Sitzung, es waren 20 Minuten, ist nun fast vorbei. Die Dozentin lässt Lisa zusammenfassen was ihr selbst geholfen hat. Zum Abschluss gibt es nochmal Applaus für Lisas Einsatz.


Seit 25 Jahren bin ich als Sängerin aktiv, seit 20 Jahren unterrichte ich Gesang und seit ca. 5 Jahren befasse ich mich wissenschaftlich mit Musik- & Gesangspädagogik.

Singen macht Spaß und egal ob Hobby-Sänger oder Profi, es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken. Schön, dass sie mich gefunden haben. Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen.

In meinem Stimmstudio in Lohmar-Honrath oder in der Stimmschmiede Bonn biete ich Einzelunterricht und gelegentlich Kurse und Workshops an.

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Meine Qualifikationen:

  • Studium Gesangspädagogik (Jazz, Pop) an der Musikhochschule Arnheim
  • Besuch diverser Seminare zur funktionalen Stimmbildung
  • Private Sprecher-Ausbildung
  • Praktika beim Rundfunk (Beitragsmoderation/Nachrichten)
  • CVT-Vocalcoach (Complete vocal technique)
  • im Masterstudium Musikpädagogik (Fokus auf Forschung)

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